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I am currently setting a poem with a small critical apparatus, using KOMA-script document class "scrreprt". Unfortanetly, using the \edtextand \Afootnotecommands does not seem to work out well. It prints bold typed phrases in my document, saying that there is no edtext for an Afootnote. How can I include the critical apparatus properly. This is my MWE:

\documentclass[a4paper,12pt]{scrreprt}

\usepackage{ucs}
\usepackage[utf8x]{inputenc} % Eingabekodierung: UTF-8
\usepackage[T1]{fontenc} % ordentliche Trennung
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[top=2.5cm,bottom=3.5cm,left=2.5cm,right=4cm,headheight=14.5pt,footnotesep=1cm]{geometry}

\usepackage{setspace}
\usepackage{footmisc}

\pagenumbering{arabic}
\deffootnote[1em]{1.5em}{1em}{\thefootnotemark\ }

\makeatletter
\@ifdefinable{\org@makefntext}{%
    \let\org@makefntext\@makefntext
    \renewcommand*{\@makefntext}{%
        \addtolength{\hsize}{-1cm}%
        \org@makefntext
    }%
}
\makeatother
\flushbottom%macht die Fußnoten gleichmäßig mit einem Xcm Abstand zum Haupttext.


\usepackage[parapparatus]{reledmac}
\usepackage{reledpar}

\setcounter{stanzaindentsrepetition}{1}
\setstanzaindents{0,0}
    \AtBeginDocument{%
        \setlength{\Lcolwidth}{.4\columnwidth}
        \setlength{\Rcolwidth}{.4\columnwidth}
    }
\usepackage{hyperref}
    \makeatletter %sorgt dafür, dass die Fußnoten am linken Rand nicht überstehen, sondern mit dem Horizontalstrich gemeinsam schließen.
    \renewcommand{\@makefntext}[1]{
        \parindent 1em%
        \noindent\normalfont\@thefnmark~#1
    }
    \makeatother
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\begin{document}
    \section{Kundrys Klage}
    \beginnumbering
    \setline{705}
    \stanza
    Ich sah das Kind an seiner Mutter Brust,\&
    sein erstes Lallen lacht mir noch im Ohr;\&
    das Leid im Herzen,\&
    wie lachte da auch Herzeleide,\&
    als ihren Schmerzen\&
    zujauchzte ihrer Augen Weide!\&
    Gebettet sanft auf weichen Moosen,\&
    den hold geschläfert sie mit Kosen,\&
    dem, bang in Sorgen,\&
    \edtext{den \edtext{Schlaf}{\Afootnote{Schlummer}} bewacht der Mutter Sehnen,}\&
    \edtext{\edtext{ihn}{\Afootnote{den}} weckt' am Morgen}\&
    der heiße Tau der Mutter-Tränen.\&
    Nur Weinen war sie, Schmerz-Gebaren\&
    um deines Vaters Lieb' und Tod;\&
    vor gleicher Not dich zu bewahren,\&
    galt ihr als höchster Pflicht Gebot:\&
    den Waffen fern, der Männer Kampf und Wüten,\&
    wollte sie still dich bergen und behüten.\&
    Nur Sorgen war sie, ach! und Bangen:\&
    nie sollte Kunde zu dir hergelangen.\&
    \edtext{Hörst du nicht noch ihrer \edtext{Klagen}{\Afootnote{Klage}} Ruf,}\&
    \edtext{wann \edtext{fern und spät}{\Afootnote{spät und fern}} du geweilt?}\&
    Hei! Was ihr das Lust und Lachen schuf,\&
    wann suchend sie dann dich ereilt!\&
    Wann dann ihr Arm dich wütend umschlang,\&
    ward dir es wohl gar beim Küssen bang? --\&
    \edtext{\edtext{Ihr}{\Afootnote{Doch, ihr}} Wehe doch du nicht vernahmst,}\&
    nicht ihrer Schmerzen Toben,\&
    als endlich du nicht wieder kamst\&
    und deine Spur verstoben:\&
    sie harrte Nächt' und Tage,\&
    bis ihr verstummt die Klage,\&
    der Gram ihr zehrte den Schmerz,\&
    um stillen Tod sie warb:\&
    ihr brach das Leid das Herz,\&
    und -- Herzeleide -- starb. --\footnote{Nach Richard Wagner, \textit{Parsifal. Ein Bühnenweihfestspiel}, Textbuch mit Varianten der Partitur, hrsg.~von Egon Voss, Stuttgart: Reclam, 2005 (Reclams Universal-Bibliothek~18362), S.~55/56. Die}\&
    \endnumbering
    \clearpage
\end{document}
  • 4
    There are a lot of things in your preamble, that don't have anything to do with your problem. It makes spotting your problem easier, if you really remove everything that isn't needed to reproduce the error/illustrate your problem. – Florian Feb 22 '17 at 19:27
  • I am not quite sure what you mean by "not […] work out well", but obviously it doesn't compile w/o errors. It does though if you remove the superfluous \edtext{ from the beginning of every line with variants, thus writing den \edtext{Schlaf}{\Afootnote{Schlummer}} bewacht der Mutter Sehnen,\newverse etc. The result looks fine to me. – Florian Feb 22 '17 at 19:31
  • you can also save yourself quite a bit of typing, if you use & instead of \newverse. If you write \setcounter{stanzaindentsrepetition}{1} you don't have to set the indent to zero for every line again; if is then enough to say \setstanzaindents{0,0} – Florian Feb 22 '17 at 19:37
  • 2
    your l. 82 as a wrong \edtext, without second mandatory argument – Maïeul Feb 22 '17 at 21:17
  • I've edited the MWE and will check with Florian's result. – Patty-B Feb 22 '17 at 22:08
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If you remove the superfluous \edtext{ from the beginning of every line with variants, your code compiles without errors.

You can also save yourself quite a bit of typing, if you use & instead of \newverse to end verse-lines.

Using \setcounter{stanzaindentsrepetition}{1} and \setstanzaindents{0,0} in the preamble, you don't have to set the indent to zero for every line again.

After clearing out packages and code unrelated to your problem, a functional example could look like this:

\documentclass[a4paper,12pt]{report}

\usepackage[utf8x]{inputenc} % Eingabekodierung: UTF-8
\usepackage[T1]{fontenc} % ordentliche Trennung

\usepackage[parapparatus]{reledmac}
\usepackage{reledpar}
\setstanzaindents{0,0}
\setcounter{stanzaindentsrepetition}{1}

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\begin{document}
    \subsection{Kundrys Klage}
    \beginnumbering
    \setline{705}
    \stanza
    Ich sah das Kind an seiner Mutter Brust,&
    sein erstes Lallen lacht mir noch im Ohr;&
    das Leid im Herzen,&
    wie lachte da auch Herzeleide,&
    als ihren Schmerzen&
    zujauchzte ihrer Augen Weide!&
    Gebettet sanft auf weichen Moosen,&
    den hold geschläfert sie mit Kosen,&
    dem, bang in Sorgen,&
    den \edtext{Schlaf}{\Afootnote{Schlummer}} bewacht der Mutter Sehnen,&
    \edtext{ihn}{\Afootnote{den}} weckt' am Morgen&
    der heiße Tau der Mutter-Tränen.&
    Nur Weinen war sie, Schmerz-Gebaren&
    um deines Vaters Lieb' und Tod;&
    vor gleicher Not dich zu bewahren,&
    galt ihr als höchster Pflicht Gebot:&
    den Waffen fern, der Männer Kampf und Wüten,&
    wollte sie still dich bergen und behüten.&
    Nur Sorgen war sie, ach! und Bangen:&
    nie sollte Kunde zu dir hergelangen.&
    Hörst du nicht noch ihrer \edtext{Klagen}{\Afootnote{Klage}} Ruf,&
    wann \edtext{fern und spät}{\Afootnote{spät und fern}} du geweilt?&
    Hei! Was ihr das Lust und Lachen schuf,&
    wann suchend sie dann dich ereilt!&
    Wann dann ihr Arm dich wütend umschlang,&
    ward dir es wohl gar beim Küssen bang? --&
    \edtext{Ihr}{\Afootnote{Doch, ihr}} Wehe doch du nicht vernahmst,&
    nicht ihrer Schmerzen Toben,&
    als endlich du nicht wieder kamst&
    und deine Spur verstoben:&
    sie harrte Nächt' und Tage,&
    bis ihr verstummt die Klage,&
    der Gram ihr zehrte den Schmerz,&
    um stillen Tod sie warb:&
    ihr brach das Leid das Herz,&
    und -- Herzeleide -- starb. --\footnote{Nach Richard Wagner, \textit{Parsifal. Ein Bühnenweihfestspiel}, Textbuch mit Varianten der Partitur, hrsg.~von Egon Voss, Stuttgart: Reclam, 2005 (Reclams Universal-Bibliothek~18362), S.~55/56. Die}\&
    \endnumbering
    \clearpage
\end{document}

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